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ALGARVE LIVE ORTE
Aljezur, zweigeteilte Stadt am Fluss
Aljezur gehört gerade noch
zur Algarve und liegt in einem der ruhigeren Abschnitte der gesamten
Region. Früher war die größte Stadt an der Westküste der Algarve ein
Ziel für Aussteiger und Hippies. Doch die Zeiten änderten sich, und heute
zeigt sich der Ort eher herausgeputzt, der ehemals schlechte Ruf ist dahin.
Geteilt durch die Riberira de Aljezur, ein breites Flussbett mit
einem im Sommer nur spärlichen Rinnsal, besteht die Stadt aus zwei Teilen. Zur
Seeseite hin gelegen, erbaut am Hang einer Hügelkette, liegt die
Altstadt. Oben auf den Hügeln finden sich die Überreste eines alten
maurischen Kastells, welches im Jahr 1249 von den Christen unter Dom Paio
Peres Correira erobert wurde.

Die Burgruine
Der Blick von der Burg auf das Umland lohnt
sich, und der Aufstieg über die steilen Straßen ist schnell vergessen.
Die Neustadt auf der anderes Flussseite zeigt sich wohlgeordnet, der
Bischof von Faro ordnete vor über 200 Jahren den Bau der Siedlung an,
dessen Mittelpunkt die Kirche darstellt. Als etwas Besonderes gelten in
dieser Kirche die Schädel der beiden letzten getöteten Mauren. Für die
Anfahrt nach Aljezur empfehlen wir Ihnen die Straße von
Monchique/Marmelete, die durch eine beeindruckende Hügellandschaft direkt
bis in die Neustadt führt.

Blick auf die Neustadt |