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ALGARVE LIVE ORTE
Armação de Pêra - ein altes
Fischerdorf blüht auf
Armação
de Pêra geht zurück auf eine Ansiedlung von Fischern des nahe gelegenen
Orts Pêra, schon lange vor der Zeit der im 18. Jahrhundert errichteten
Festung. Heute sprechen die verschiedensten Reiseführer und leider auch
viele Einheimische immer noch von einem unattraktiven Ort, dessen Besuch nur der
vor der Haustüre gelegene lange Sandstrand rechtfertige. Doch auch wenn der Blick auf das
Hinterland durch ein gutes Dutzend Hochhäuser getrübt wird, so lohnt
sich ein Besuch des Ortes auf jeden Fall. Denn aller Bausünden zum
Trotz: wer richtig hinschaut, wird jede Menge Schönes und Interessantes
entdecken. Armação de Pêra hat sich seinen eigenen, familiären
Charme bewahrt, man spürt sofort die "jeden kennt jeden
Mentalität", manches erinnert sogar noch an die alten
Seebadzeiten.

Die Fortaleza von Armação de Pêra
Armação
de Pêra liegt ca. 12km westlich von Albufeira und knapp drei Kilometer
von Alcantarilha und der E.N.125 entfernt. Nähert man sich dem
Ortskern, so fallen zuerst die Apartment-Hochhäuser, die vor allem den
portugiesischen Touristen aus dem Norden des Landes als Urlaubsresidenz dienen. Etwas
weiter im Westen, Richtung Porches, liegt der Ferienort Alporchinhos.
Obwohl oft als Vorort Armaçãos bezeichnet, gehört der Ort zur Freguesia
von Porches (Lagoa). Die hier in den letzten Jahren errichteten
Ferienanlagen bieten durchschnittliches bis Luxus-Niveau. Zur
letztgenannten Kategorie zählen die Fünf-Sterne-Anlagen Vila Vita und
Vila Lara mit ihrem großen und komfortablen Wellness-Angebot.

Armação de Pêra
Im
Zentrum des Ortes, direkt an der Strandpromenade, liegen die
restaurierten Reste der
alten Festung (Fortaleza) und lassen noch etwas von der
ehemaligen Bedeutung als Bastion von Pêra erahnen. Genau hier beginnt
die mit Calçadas gepflasterte Fußgängerzone Rua Dr. José António Santos
mit ihren kleinen Seitengassen ihren vielen kleinen
Kneipen und Restaurants. Folgen Sie der Strandpromenade in Richtung
Osten, so erreichen Sie in Höhe des Fischerstrandes einige Strandbars
und schließlich die Flussmündung am bis Galé
reichenden
Praia
Grande.

Am Fischerstrand
Ein langersehntes Ziel wird im Jahre 2009 umgesetzt: der Umbau der
Straßen entlang des Meeres von der Avenida Marginal im Westen der Stadt
bis zum Fischerstrand im Osten in eine Fußgängerzone. Während dieser
aufwendigen Modernisierungsarbeiten wird nicht nur der Asphalt durch
portugiesische Pflastersteine ersetzt, auch die Kanalisation wird
komplett erneuert.

Blick auf den Strand

Bacalhau am Wochenmarkt
Westlich der Fortaleza liegt der etwas modernere Teil
der Stadt mit seinen Banken und Supermärkten. Die Straße am Meer liegt hier
einige Meter höher als der eigentliche Stadtstrand, den Sie an
verschiedenen Stellen über
Treppen erreichen können. Dem hoch über dem Sandstrand gelegenen und zur Zeit
nur als Kunstgalerie genutzten Casino, ein Andenken aus ersten Seebad-Tagen, sagt man
auch heute noch eine mögliche Wiedereröffnung voraus...
Der Strand reicht
in dieser Richtung bis hinter das Hotel Garbe, wo letztlich auch die
endlosen Felsbuchten mit ihren kleinen Sandbuchten beginnen, die bis an
den Arade bei Portimão reichen. Der bekannteste Punkt im Westen ist die
kleine Kapelle Nossa Senhora da Rocha, die auf einer Felsnase
30 Meter über dem Meer thront. Gebaut
wurde sie im schon 17.Jahrhundert, um den Seeleuten und Fischern einen
Ort für ihr Gebet zu geben. Von hier aus lohnen sich Wanderungen auf
dem Klippengrat bis nach Armação.

Nossa Senhora da Rocha

Praia Cova Redonda in Alporchinhos |